In der Feuerwehrdienstvorschrift 7 für den Atemschutz wird vorgegeben, dass alle Atemschutzgeräteträger neben einer Einsatzübung oder einem Realeinsatz unter Atemschutz auch einmal im Jahr an einer Belastungsübung teilnehmen müssen.


Die körperliche Eignung der Feuerwehrleute wird alle drei Jahre durch eine ärztliche Untersuchung geprüft. Daneben muss jeder Geräteträger einmal im Jahr seine physische und pyschiche Eignung bei der Belastungsübung unter Beweis stellen.


Die Belastungsübung für die Atemschutzgeräteträger der VG Ruwer wird in der Atemschutzübungsanlage des Landkreises Trier-Saarburg statt. Die Anlage besteht aus mehreren Modulen. Zunächst müssen die Geräteträger mit einem Handergometer, einem Fahrradergometer und einem Laufband sportliche Leistung erbringen. Im Anschluss folgt ein Durchgang durch die Übungsstrecke. Die Übungstrecke ist vernebelt und verdunkelt. Hier müssen sich die Teilnehmer alleine durch eine Art Hindernisparcours bewegen. Am Ende müssen die drei Sportaufgaben vom Anfang noch einmal wiederholt werden. Alle Übungen müssen mit der kompletten Schutzausrüstung unter angelegtem Atemschutz absolviert werden.


Während der ganzen Übung werden die Geräteträger überwacht. Dies geschieht über eine Pulsmessung, als auch durch Kameras in der Strecke.