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Der First Responder

ist eine Ergänzung der Rettungskette. First Responder ( Helfer vor Ort ) sind Mitglieder aus Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen die mindestens in erweiterter Erster Hilfe und i. d. R. grundlegend sanitäts- oder rettungsdienstlich ausgebildete sind.
Sie sollen bei Notfällen die Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungsmittels mit qualifizierten basismedizinischen Maßnahmen überbrücken.

Folgende Bereiche gehören zu den Aufgaben eines First Responders.
-    er erkundet die Lage,
-    leistet qualifizierte Erste Hilfe,
-    gibt eine Rückmeldung an die Rettungsleitstelle und
-    weist die Rettungsmittel (Rettungswagen, Notarzt, Rettungshubschrauber etc.) ein,
-    unterstützt den Rettungsdienst,
-    betreut Notfallzeugen und Laienhelfer und
-    dokumentiert den Einsatz

Sinn und Zweck
First Responder sollen die Zeit zwischen Eintreten des Notfalls und der ersten medizinischen Versorgung (sog. therapiefreies Intervall) verkürzen. Je schneller qualifizierte Maßnahmen durchgeführt werden, desto günstiger ist der Heilungsverlauf und umso kürzer ist im Durchschnitt die nachfolgend notwendige Behandlungszeit.
Man geht davon aus, dass mit jeder Minute, in der ein Kammerflimmern (eine häufige Form des Kreislaufstillstands) nicht mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung behandelt wird, die Chancen für das Überleben um 10 % sinken. Nach etwa fünf Minuten ohne Sauerstoffversorgung treten schwere irreversible Schäden am Hirn auf. Da jedoch allein das Absetzen des Notrufs und die Disponierung in der Rettungsleitstelle etwa zwei Minuten in Anspruch nimmt, und die Fahrzeit  ca. 10 Minuten beträgt, erreichen die Einsatzkräfte eines Rettungswagens möglicherweise erst 12 Minuten nach dem Eintritt eines Kammerflimmerns den Patienten, um einen Defibrillator einzusetzen – bei einem Herzstillstand mit Kammerflimmern ist dies für eine Wiederbelebung kritisch. Je später eine Reanimation und der Einsatz eines Defibrillator erfolgen, desto größer ist die Gefahr, dass der Patient – sofern er überlebt – ein Pflegefall wird.
Eine Reanimation könnte aber von speziell ausgebildeten First Respondern schon nach wenigen Minuten eingeleitet werden. Durch die Verkürzung des therapiefreien Intervalls können viele Patienten selbst nach einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall vollständig genesen. Bei Unglücken und Unfällen ist der First Responder außerdem verantwortlich für eine konkrete Einschätzung der Lage am Unglücksort und kann über Funk oder mit einem Mobilfunktelefon Einsatzkräfte nachfordern, so dass eine effektivere Disponierung der Hilfe möglich ist.

In der Verbandsgemeinde Ruwer gibt es xxx First Responder. Auch aus der Freiwilligen Feuerwehr Mertesdorf hat sich unser Kamerad Daniel Simon bereit erklärt diese Aufgabe zu übernehmen. Durch seine Ausbildung zum Rettungssanitäter bei der Berufsfeuerwehr Trier ist er für diese Aufgabe bestens qualifiziert.

Vielen Dank Daniel das du zum Wohle der Allgemeinheit diese Aufgabe übernommen hast.

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Jedes Jahr werden im Rahmen einer Feierstunde langjährige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Ruwer für ihre langjährige Arbeit in der Feuerwehr ausgezeichnet.
In diesem Jahr wurde zum ersten Mal auch die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Trier-Saarburg  verliehen. Diese Auszeichnung bekommen nur Alterskameraden die 50 bzw. 60 Jahre in der Feuerwehr sind.

46 Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde Ruwer wurden an diesem Abend für ihre Verdienste mit dem Feuerwehrehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz und mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

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Jedes Jahr findet eine gemeinsame Übung des Löschzuges Ruwer und der Feuerwehr Mertesdorf statt. In diesem Jahr war die Feuerwehr Mertesdorf wieder Ausrichter der Übung. Mit dem Hotel Weis wurde ein Übungsobjekt gefunden, welches für beide Feuerwehren nicht alltäglich ist.

Herbert Weis stellte für die Übung das vierte Obergeschoss zur Verfügung. Hier wurde ein Zimmerbrand als Brandursache vorbereitet.
Beide Einheiten wurden um 19:00 Uhr von der Leitstelle in Trier zur Übung alarmiert. Nach Eintreffen an der Einsatzstelle gingen die Einheitsführer zur Erkundung vor. Das Personal des Hotels informierte, dass noch vier Gäste im Dachgeschoss vermisst werden.

Deshalb wurden drei Trupps unter Atemschutz über das Treppenhaus zur Suche der Vermissten eingesetzt. Nach der Suche in den betroffenen Zimmern konnten alle vier Personen gerettet und im Anschluss das Feuer gelöscht werden. Alle Zimmer im betreffenden Abschnitt wurden von den Trupps aus Mertesdorf und Ruwer kontrolliert.

Die Übung wurde neben einem Vertreter von der Berufsfeuerwehr, unserem stellvertrenden Wehrleiter, Vertreter der Ortsgemeinde auch von einigen interessierten Zuschauern verfolgt. Im Anschluss an die Übung gab es einen gemütlichen Teil im Feuerwehrhaus in Mertesdorf. Die Beobachter der Übung äußerten sich positiv über den Übungsverlauf. Mit einem gemeinsamen Essen und einem Erfahrungsaustausch wurde der Abend beendet.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei Herbert Weis für die Möglichkeit in seinem Betrieb zu üben herzlich bedanken.

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Am 20. September fand die Übung unteres Ruwertal am Aussiedlerhof Dietzen in Kasel statt. Neben den fünf Feuerwehren des unteren Ruwertals, Mertesdorf, Kasel, Waldrach, Morscheid und Riveris, nahmen außerdem die Führungsstaffel und die Lotsengruppe der VG Ruwer, der Wasserförderungszug Ruwer/Trier-Land, das DRK aus Riveris und der Malteser Hilfsdienst aus Waldrach teil.

Angenommene Lage war ein Feuer in den Stallungen des Aussiedlerhofes. Die eingesetzten Einheiten mussten mehrere Personen retten. Für die Brandbekämpfung wurde vom Wasserförderungszug eine Schlauchleitung mit einer Länge von 1400m aus dem nahen Tarforst aufgebaut.

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