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Am Freitag, 25.08., fand eine der vier Jahreshauptübungen der Feuerwehr VG Ruwer statt. Ziel solcher Übungen ist die Zusammenarbeit der einzelnen Wehren untereinander sowie mit der Einsatzleitung zu stärken. Übungsszenario war ein Werkstattbrand in einer Halle auf dem Anwesen des Naumeshof in Morscheid. Auf Grund der Erstmeldung wurde die Alarmstufe 3 ausgerufen. Die Feuerwehr Morscheid war die erste Einheit vor Ort und begann zunächst mit der Erkundung. Starker Rauch quoll aus einem Tor der Halle. Eine Person, die sich außerhalb befand, nahm die Feuerwehr in Empfang und berichtete, dass es bei Schweißarbeiten zu einem Feuer gekommen war und dass sich vier Personen im Gebäude befinden. Morscheid begann sofort mit der Menschenrettung im Gebäude. Fast zeitgleich trafen die Feuerwehren aus Waldrach und Riveris am Naumeshof an. Die Feuerwehr Waldrach unterstütze Morscheid bei der Menschenrettung und der Brandbekämpfung im Gebäude und Riveris wurde mit der Technischen Rettung einer Person aus einem Hackschnitzel-Lager beauftragt. Wehrleiter Frank Rohde übernahm die Einsatzleitung und die Führungsstaffel begann zusammen mit der FEZ die Lage zu koordinieren. Zwischenzeitlich wurde eine weitere Person in einer Ballenpresse gefunden. Sie war verletzt und eingeklemmt. Die Feuerwehr Kasel übernahm die Rettung dieser Person. Die Feuerwehr Mertesdorf kam ebenfalls in Morscheid an und unterstützte mit Atemschutzgeräteträgern und einem Lüfter die Arbeiten im Gebäude und fingen an eine Wasserversorgung aus einer nahegelegenen Zisterne aufzubauen. Im gesamten Bereich des Anwesens stehen der Feuerwehr bis zu 270.000 Liter Löschwasser zur Verfügung.

Zahlreiche Zuschauer und Vertreter der Politik machten sich ein Bild über die Arbeit ihrer Feuerwehr.
Im Anschluss gab es eine Nachbesprechung im Gerätehaus Morscheid. Karl Heinrich Ewald (1. Beigeordnete VG Ruwer) und Wehrleiter Rohde zeigten sich zufrieden und bedankten sich für die gute Zusammenarbeit. Insgesamt waren an der Übung ca. 90 Kräfte der Feuerwehr / Verletztendarsteller usw. beteiligt.
Ein großes Dankeschön gilt der Pferdepension Naumeshof, die ihre Räumlichkeiten kurzfristig zur Verfügung gestellt hat.

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Um kurz vor neun am Samstag, dem 29.07.2017 wurde die Feuerwehr Mertesdorf auf die Gemarkung Grüneberg-Friedrichshof in Mertesdorf alarmiert. Einsatzstichwort war zunächst „Auslaufende Betriebsstoffe nach Verkehrsunfall“. Die Lage, die sich den zuerst eintreffenden Einsatzkräften bot, war zunächst unübersichtlich. Ein PKW, der sich augenscheinlich überschlagen hatte, lag auf dem Dach. Etwas links davon lag ein Bus halb auf der Seite und begrub einen PKW unter sich. Ein weiteres Fahrzeug war von hinten auf den Bus aufgefahren. Es waren viele Verletzte zu erwarten.


Bei dieser Alarmübung des Landkreises Trier-Saarburg der Feuerwehr und des Rettungsdienstes in der Nähe der 41. Technischen Dienststelle der Bundeswehr handelte es sich um ein Szenario, das keiner im Realfall erleben möchte.
Der erste Gruppenführer vor Ort erkundete mit seinem Melder die Einsatzstelle. Er forderte nach der Erkundung sofort weitere Kräfte der Feuerwehr. Da der Bus voll besetzt war, wurde auch Unterstützung durch den Rettungsdienstes angefordert. Die Leitstelle alarmierte weitere Wehren aus der Verbandsgemeinde Ruwer sowie den Rüstzug aus Schweich. Im Verlauf der Übung wurden alle Wehren des unteren Ruwertals eingesetzt. Für alle SEG-Einheiten des Rettungsdienstes des Landkreises Trier-Saarburg wurde ebenso Großalarm ausgelöst.
Schnell wurde zeitgleich die Rettung der Verletzten aus den PKW und dem Bus eingeleitet. Zusätzlich wurde der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen.

Da einige der knapp 50 Verletzten in den Autos und dem Bus eingeklemmt waren, mussten Schere und Spreizer zur Rettung eingesetzt werden. Eine verletzte Person wurde mit der Drehleiter der Feuerwehr Schweich aus dem Bus gehoben.
Unter den teilweise schwer verletzten Personen waren viele Kinder und Jugendliche sowie eine schwangere Frau, die bereits in den Wehen lag. Der Rettungsdienst übernahm die Verletzten und nahm eine Einteilung in die drei Kategorien „leicht verletzt“, „mittelschwer verletzt“ und „schwer verletzt“ vor. Im Realfall wären ebenfalls einige Rettungshubschrauber mit Notärzten vor Ort gewesen. Die schwer- und mittelschwer Verletzten wurden zuerst abtransportiert und in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.
Die Idee für die ca. dreistündige Großübung hatte Frank Rohde, der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Ruwer. Ziel der Übung war es, die Abläufe bei Großschadenslagen zu festigen und mögliche Schwierigkeiten zu erkennen.

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Jährlich findet eine gemeinsame Übung des Löschzugs Trier-Ruwer und der Feuerwehr Mertesdorf statt. In diesem Jahr war die Feuerwehr Mertesdorf an der Reihe die Übung auszurichten.

Mit dem geschlossenen Rohbau eines Einfamilienhauses in der Gartenstraße wurde schnell ein geeignetes Übungsobjekt gefunden. Hier schon mal vielen Dank an unsere Kameraden Anne und Holger Schmitz, die uns dies ermöglichten.

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Auch in 2016 fand am Sonntag nach dem Martinstag der Martinsmarkt in Mertesdorf statt. Allerdings übernahmen die Mitglieder des Födervereins in diesem Jahr während des Tages keinen Dienst an einem Stand im Bürgerhaus. So blieb genug Zeit nachmittags das Feuer unterhalb des Feuerwehrhauses und den Stand am Feuerwehrhaus aufzubauen.

Nach dem Gottesdienst für die Kleinen startete kurz nach 18 Uhr der Zug angeführt von St. Martin auf dem Pferd an der Kirche. Wie schon in frühereren Jahren verlief der Zug durch den Kaseler Weg und Zur Festung bevor dann ins alte Dorf abgebogen wurde. Durch die Oberstraße und Am Weiher ging es zur Bohnewiese. Am Feuerwehrhaus endete der Martinszug mit mehreren hundert Teilnehmern am schon entzündeten Feuer.

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Schon seit mehreren Jahren ist die Gemeinschaftsübung der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr fester Bestandteil des Übungsplanes der Feuerwehr Mertesdorf. Die Jugendlichen werden in gemischten Trupps mit den aktiven Feuerwehrfrauen und -männern in den „Einsatz“ geschickt. Das Szenario in diesem Jahr war ein Gebäudebrand in der Kita in Mertesdorf mit mehreren verletzten Personen. Der Angriffstrupp sowie der Wassertrupp bestand jeweils aus einem aktiven und zwei Jugendfeuerwehrmitgliedern, die gemeinsam unter Atemschutz die verletzten Personen gerettet und den Brand gelöscht haben. Auch die Wasserversorgung wurde in Gemeinschaftsarbeit aufgebaut und die Versorgung der Verletzten übernommen.

Im Anschluss an die Übung, an der 9 Jugendliche und 15 Erwachsene teilgenommen haben, wurde der Tag mit Grillen und kühlen Getränken ausklingen gelassen.

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